Modelle

Artikel über Modelle, die mir begegnen …

Hypnotische Sprachmuster

Stell Dir vor, Du sitzt wieder einmal in einem dieser Managmentpräsentationen. Der Vortragende erklärt die neue Strategie in mitreißenden Worten. Du hörst gebannt zu und achtest auf jede seiner Gesten. Die Worte, die du hörst lösen eine Unruhe in die aus. Eine Unruhe, die sich gut anfühlt, eigentlich eine Energie ist, die vom Vortragenden auf Dich überspringt. Am Ende der Präsentation möchtest Du sofort loslegen und sofort das Umsetzten, worüber der Manager gesprochen hat. Sein Vortrag hat Dich beflügelt, obwohl Du heute Früh vielleicht  nicht so recht motiviert in den Arbeitstag gegangen bist.

Wie ist das möglich? Vielleicht ahnst Du es schon, oder weißt es auch. Das Geheimnis ist die Art, wie der Manager kommuniziert hat. Gute Redner bedienen sich hypnotischer Sprachmuster, die ihnen ermöglichen jeden im Publikum direkt anzusprechen, so wie ich als Autor dieses Artikels tue, nicht wahr?

Wie Du Dir vielleicht gerade denkst, ist das nicht ohne Probleme. Je geschickter ich diese Sprachmuster einsetze, desto leichter wird es mir fallen Andere zu beeinflussen, oder zu manipulieren. Du denkst jetzt entweder, dass daran nichts Schlimmes ist und man das für seine nutzen soll, oder aber Du meinst, diese Fähigkeiten mit Vorsicht eingesetzt werden müssen. Während ich letztere Meinung vertrete, bin ich mir sicher, dass Du solltest DU noch keine gehabt haben nun Deine gebildet haben könntest.

Egal ob Du diesen Artikel über eine DSL-Verbindung, Internet über Telekabel oder über eine drahtlose Breitbandverbindung erreicht hast, bist Du vielleicht schon Neugierig, welchem Thema sich der nächste Artikel widmet.

22. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Das neue St. Galler Management Modell: Resümee

Das Buch ist seit ein paar Tagen gelesen. Ich habe nun die notwendige Distanz einen Artikel zu verfassen., der zusammenfasst, was aus meiner Sicht das Wesentliche ist.

Das Modell basiert auf einem Systemischen Ansatz und integriert explizit die Bedeutung von nicht trivialen Regelkreisen. Ein mir wesentlich erscheinendes Merkmal ist auch in der Definition der Anspruchsgruppen gegeben. Damit wird der Rahmen eines Unternehmens wesentlich weiter gesteckt als unter der Annahme lediglich Kunden und Lieferanten würden an der Interaktion mit dem Unternehmen Interesse haben.

Darüber hinaus beschreibt es trotz der im Thema inhärenten Komplexität wie die einzelnen Elemente der Unternehmensführung (Strategie, Umweltanalyse, Ressourcen, Kultur, uvm.) miteinander in Verbindung stehen. Es gibt einen Bezugsrahmen in den man als Manager dann einzelne Methoden z.B. der Analyse, der Strategiefindung, des Prozessdesigns, der Innovation, uvm. Eingliedern kann.

Das Modell gibt diesen Bezugsrahmen – nicht mehr. Es leistet nicht, Entscheidungen vorwegzunehmen, es ist kein Kochrezept und dennoch vermag es Komplexität einfach zu beschreiben.

Falls Ihr mehr wissen wollt, ohne das Buch zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/St._Galler_Management-Modell

P.S.: Bezugnehmend auf meinen gestrigen Artikel könnten die US-Militärs von den St. Galler Professoren ja abschauen wie man Information aufbereitet. Das Buch kommt bei einem komplexen Thema mit weniger als 90 Seiten aus.

3. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Das neue St. Galler Managementmodell: Zwischenstatus

Ich habe nun ca. 40% des Buches gelesen. Was mir bisher sehr gut gefällt ist die Klarheit, mit der ein Bezugsrahmen geschaffen wird, der für Manager auf allen Ebenen seine Gültigkeit hat. Das Modell ist klar und deutlich als solches bezeichnet. Es wird explizit darauf hingewiesen wird, dass die Stärke dieses (und jedes anderen Modelles) ist, dass durch die Vereinfachung Dinge auch ausgeblendet werden – was natürlich auch gleichzeitig Gefahr ist, wenn Wesentliches fehlt.

Das Modell berücksichtigt systemische Zusammenhänge und beschreibt auch, dass es Rückkopplungseffekte gibt (wischen einer Unternehmung und der Umwelt), die nicht negiert werden dürfen, wenn man sich mit Unternehmensführung beschäftigt.

Ich freue mich schon darauf weiterzulesen …

27. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Convincer-Channel

Dieses Metaprogramm steuert wie Information zur Meinungsbildung aufgenommen werden muss. Die zur Verfügung stehenden Kanäle sind: Sehen, Hören, Lesen und Tun.

Je nachdem wie eine Person Information präsentiert bekommen, muss, um sie zu überzeugen ist in der Kommunikation der entsprechende Kanal zu nutzen.

Im Fallen des Kanals „Sehen“ muss der Person der sichtbare Beweis erbracht werden. Ist es „Hören“, so muss man die Person durch ein persönliches Gespräch, oder eine Präsentation bzw. Rede überzeugen. Ist es „Lesen“ so sind schriftliche Unterlagen angebracht. Im Falle von „Tun“ ist die Veranstaltung eines Workshops oder das Ausprobieren sinnvoll (z.B. Probefahrt beim Autokauf).

Hat man mit mehreren Personen zu tun ist es sinnvoll, alle diese Kanäle anzusprechen, um möglichst alle Personen entsprechend ihres Convincer-Channels ansprechen zu können.

22. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Das neue St. Galler Management-Modell

… lese ich gerade in Form eines neu erworbenen Buches. Mal sehen wie das zu meiner Gedankenwelt passt.

I’ll keep you posted.

21. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Chunk Size (Global – Detail)

Dieses Metaprogramm steuert, wie Personen mit Stücken von Information umgehen. Es gibt Personen, die Informationen in großen, globalen Blöcken verarbeiten und dann gibt es Personen, die kleinere, detaillierte Blöcke an Information verarbeiten.

Je nach Veranlagung brauchen Personen einen hohen Grad an Detailinformation oder sie sind fähig zu abstrahieren und organisieren ihr Denken in größeren Informationseinheiten. Diese beiden Arten das Denken zu organisieren kann zu Konflikten in der Kommunikation führen, weil eine Person, die in größeren Informationseinheiten denkt oft von den vielen Details gelangweilt ist, die eine detailorientierte Person braucht oder zur Verfügung stellt. Umgekehrt ist die Kritik so gelagert, dass global orientierte Personen oberflächlich sind.

Beide Veranlagungen haben ihre Berechtigung und sind jeweils in anderen Situationen sinnvoll. Das Metaprogramm ist ebenfalls kontextabhängig und kann durch fokussiertes Zuhören erkannt werden.

20. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Assoziiert – Dissoziiert

Dieses Metaprogramm steuert, ob eine Person Situationen assoziiert (also aus der Situation heraus) oder dissoziiert (denkend, die Situation auf einer Meta-Ebene beobachtend) erlebt.

Im assoziierten Erleben empfindet die Person die Gefühle, die in der Situation angebracht sind direkt. Ist sie hingegen zur Situation dissoziiert, werden diese Gefühle unmittelbar bzw. distanzierter erlebt.

Wie bei den anderen Metaprogrammen ist es natürlich auch vom Kontext abhängig, wie einer Person ihr Erleben organisiert.

16. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Primärinteressen

Diese Metaprogram beschreibt, welche primären Interessen eine Person hat. Diese Interessen teilen sich auf in:

Wie erfährt man von einer Person welche dieser Interessen das sind? Ganz einfach: Zuhören, wenn die Person spricht. Man kann natürlich auch danach fragen. Z.B.: Erzähle mir über Deinen letzten Urlaub, oder Dein letztes Projekt, oder Dein Studium, oder …

Danach die Person einfach reden lassen und eine Strichliste über die Interessen führen (gedanklich oder auf Papier, wenn angemessen), die in der Erzählung vorkommen führen. Danach hat man eine Antwort.

Achtung: Diese ist evtl. je nach Kontext (Privatleben, Berufsleben, etc.) unterschiedlich.

14. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Zeiterleben (In-Time, Through-Time)

Dieses Metaprogramm organisiert die Zeitwahrnehmung einer Person. Personen sind entweder „In-Time“, dann erleben sie die assoziiert, oder sie sind „Through-Time“, dann sind sie zur Zeit dissoziiert.

Personen, die „In-Time“ sind, erleben den Moment, sie leben im Hier und Jetzt. Es kann dabei auch schon mal passieren, dass sie die Zeit vergessen.

Personen, die „Through-Time“ sind, leben außerhalb der Zeit, also dissoziiert vom Zeiterleben. Ihnen passier es kaum, dass sie die Zeit vergessen. Solche Personen sehen öfter auf die Uhr und nutzen die dabei gewonnene Information auch.

13. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Metaprogramm: Matching – Mismatching

Dieses Metaprogramm organisiert, wie wir die Welt wahrnehmen. Erleben wir vorrangig Gleichheiten (Matching) oder Unterschiede (Mismatching).

Personen, die die Welt in Form von Gleichheiten wahrnehmen werden auch die Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Personen ins Zentrum des Interesses stellen. Das ist bei interkultureller Kommunikation durchaus eine sinnvolle Möglichkeit Brücken zu bauen.

Personen, die ihren Fokus auf den Unterschieden haben erkennen primär auch diese in der Kommunikation mit anderen. Sie definieren sich auch an den Unterschieden zu anderen Personen.

Kommen zwei Personen miteinander in Kontakt, von denen eine ausgesprochen stark „Mismatching“ ist und eine ausgesprochen „Matching“ kann es sein, dass diese es schwer haben eine Verständigungsbasis zu finden.

Wie kommt man auf das Metaprogramm? Einfach danach fragen: „Wenn Du X mit Y vergleichst, was fällt Dir dann auf?“ Je nach Zahl der Gemeinsamkeiten oder Unterschiede diegenannt werden, kann man eine Präferenz erkennen.

12. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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