iPad – wofür?
Seit ca. 3 Wochen habe ich die Gelegenheit ein iPad zu verwenden – streng beruflich versteht sich. Ich habe jedoch das Experiment gewagt, das Gerät nach Hause mitzunehmen und meiner sechsjährigen Tochter in die Hände zu geben.
Was ich in Folge beobachten konnte war sehr bemerkenswert. Einmal die Google Earth App gestartet war es für sie absolut kein Problem sich die Erde so in den Blick zu rücken, wie es ihr gefiel. Die Oberfläche erlaubte mit wenigen Worten und vor allem durch Nachahmung in wenigen Sekunden die Bedienung des Gerätes.
In der Presse lief in den letzten Wochen eine heftige Diskussion über den Nutzen des iPads. Sogar vom teuersten Web-Browser war da die Rede. Ich würde auch sagen, dass es eine doch sehr kostenintensive Erweiterung des Apple-Vertriebsnetzes in die Wohnzimmer der Zahlenden Kundschaft ist – ist das ein Service oder doch nur Abzocke?
Was ich mir vorstellen kann ist der Nutzen als Bildungsinstrument, mit dem Inhalte leicht durchgearbeitet werden können. Was früher ein Globus oder Atlas war könnte in Zukunft eine App wie Google Earth sein. Auch die Generation, die gerade in Pension gegangen ist, kann einen Nutzen von Geräten wie dem iPad haben um im Internet dabei zu sein. Wichtig ist hier, die Technik vom Anwender zu verstecken. Das schafft das iPad hervorragend.
Für mich könnte es alternativ zum PC ein für die meisten Fälle absolut ausreichendes, jedoch komplementärer Kommunikationsmittel werden. Die Exchange-Integration ist gut, könnte in einigen Details (Sichtbarkeit der Zu-/Absagen zu eigenen Besprechungen) jedoch noch verbessert werden.
Schauen wir mal … vielleicht ist das der Anfang einer wundervollen Freundschaft.
