Begutachtung beendet …

… und nun geht es ans Ausfüllen des Bewertungsbogens.

Ich habe gerade die Diplomarbeit eines Diplomanden am Technikum Wien als zweiter Begutachter durchgearbeitet und werde nachdem ich alle Anmerkungen nochmal gesichtet habe meine Bewertung in den Bewertungsbogen übertragen.

Hat Spass gemacht. Hat mich an Mai letzten Jahres erinnert, als ich meine Diplomarbeit gerade fertiggestellt hatte.

16. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Nachhaltiges Management heißt Möglichkeiten schaffen

In der Systemtheorie wird davon gesprochen, dass jenes Element im System, das die meisten Wahlmöglichkeiten hat das Kontrollelement ist. Dieses Element kontrolliert also die anderen Elemente im System in höherem Maße als diese es kontrollieren können.

Umgelegt auf Unternehmensführung heißt das, dass das Management stets trachten muss durch seine Entscheidungen und Maßnahmen das Unternehmen stets so weiter zu entwickeln, dass es die Anzahl der Wahl- und Handlungsmöglichkeiten erhöht. Ein

Aus meiner Sicht ist nur dadurch langfristiger Erfolg zu gewährleisten. Natürlich ist das keine einfache Aufgabe. Es gilt stets im Auge zu behalten, wie sich der Markt entwickelt, die Mitbewerber agieren, wie stark man sich an Lieferanten bindet, welches Knowhow in Zukunft gebraucht wird, usw.

Wie erreicht man das?

Zum einen muss das Management in der Lage sein sich mit der Zukunft bzw. mit möglichen Zukunfts-Szenarien auseinanderzusetzten, um im Heute Die Weichen zu stellen, in Zukunft weiterhin ein Maximum an Handlungsalternativen zu haben. Außerdem muss es eine Sicherung des erworbenen Wissens geben, um Fehler (die überall gemacht werden ) nur einmal zu machen.

14. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Learning Organizations

15. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Reframing Teil 3 – Bedeutungs-Reframing

Neben dem Kontext-Reframing ist das Bedeutungs-Reframing die zweite Art des Reframings von persönlichen Eigenschaften oder Verhalten.

Das Bedeutungs-Reframing beschäftigt sich mit der Umdeutung eines Ereignisses, einer Eigenschaft  bzw. eines Verhaltens. Das heißt, es wird eine Neubewertung des Bedeutung, die eine Eigenschaft bzw. ein Verhalten hat gemacht. Dabei wird nicht der Kontext gewechselt.

Ist man mit einer Aussager der folgenden Struktur konfrontiert, kann man Bedeutungs-Reframing anwenden:

z.B.:

Das kann so viel heißen wie:

Eine mögliche Intervention ist:

Es wird also die Bedeutung der lauten Stimme umgedeutet in etwas positives, evtl. etwas was in der Sacher verbindet. Das erlaubt die Situation ins einem anderen Licht wahrzunehmen.

Diese Technik ist für Führungskräfte in Konfliktsituationen hilfreich, wenn es um die Vermittlung zwischen zwei Streitpartein geht.

21. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Führung, Modelle · Schlagworte: , , ,

Richtige Fragen – Anleitung Teil 3 (Tilgungen)

Diesem dritten und (vorläufig?) letzten Artikel dieser Serie widme ich den Tilgungen in unserer Sprache.

Tilgungen sind Auslöschungen (Anm: der aufmerksame Leser erkennt hier bereits zwei Nominalisierungen in diesem Satz), die in einer Aussage nicht vorkommen in der inneren Repräsentation des ausgedrückten Gedanken einer Person aber sehr wohl vorhanden sind.

Wie erkennt man Tilgungen?

TIlgungen erkennt man am besten dadurch, dass man in einer Aussage die Verben identifiziert und sich überlegt, ob es einen Satz gleicher Struktur gibt, der Argumente oder Substantive enthält als der den man vor sich hat.

Beispiele von Sätzen mit Tilgungen:

Wie reagiert man auf Tilgungen?

Ausgehend von den Beispielen oben möchte ich das exemplarisch erklären:

Auch hier wieder mein Rat am Schluss: Versuche wenn Du diese Fragetechniken verwendest in gutem wertschätzenden Kontakt zu Deinem Gesprächspartner zu sein. Bist Du das nicht, kann es mitunter penetrant wirken. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie es wirkt, probiere es zuerst im Freundeskreis oder in der Familie.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Qualität der Kommunikation maßgeblich durch die Qualität der gestellten Fragen beeinflusst wird. Ich hoffe die drei Artikel dieser Serie haben Dir Anregungen gegeben, wie Du die “richtigen” Fragen stellen kannst.

Wenn Du weiterführendes Interesse an diesem Thema hast kann ich Dir das Buch “Metasprache und Psychotherapie. Die Struktur der Magie I” empfehlen. darin sind noch weitere detailiertere sprachliche Strukturen erörtert.

15. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Richtige Fragen – Anleitung Teil 2 (Verzerrungen)

Den zweiten Teil dieser Serie widme ich der Verzerrung. Verzerrungen sind am häufigsten “eingefrorene Prozesse”. Z.B.: die Berechnung (= durchführen einer mathematischen Operation), die Verwirrung (= etwas verwirrt mich), usw.

Es ist also die Nominalisierung eines Verbes.

Wie erkennt man eine Verzerrung (Nominalisierung)?

Die Erkennung (Anm: das ist eine Nominalisierung) einer Nominalisierung funktioniert am Besten, indem man einen Satz bzw. eine Äußerung danach analysiert , ob darin Worte vorkommen, die ein Ereignis beschreiben, das eigentlich ein Prozess ist. Man kann sich auch fragen, ob das Ereigniswort eine Abwandlung eines verwandten Verbes ist.

Zum Beispiel:

Fragerei (fragen) , Projektion (projizieren), Scheidung (geschieden werden), Gelächter (lachen), usw.

Wie kann man darauf reagieren?

Man kann die Nominalisierung direkt hinterfragen oder aber die Frage so formulieren, dass die Nominalisierung aufgelöst wird.

Zum Beispiel:

Aussage: Die Entscheidung, das Thema nicht weiter zu verfolgen bedrückt mich.

Frage: Können Sie sich vorstellen, die Entscheidung ändern?

oder

Frage: Was würde passieren, wen Sie es sich nocheinmal überlegen und entscheiden würden, das Thema weiter zu verfolgen?

Auch hier wieder mein Rat am Schluss: Versuche wenn Du diese Fragetechniken verwendest in gutem wertschätzenden Kontakt zu Deinem Gesprächspartner zu sein. Bist Du das nicht, kann es mitunter penetrant wirken. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie es wirkt, probier es zuerst im Freudeskreis oder in der Familie.

12. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Flow …

… ist ein Zustand in dem Menschen in Selbstvergessenheit einer Aufgabe nachgehen, die so herausfordernd ist, dass die volle Konzentration notwendig ist aber nicht überfordernd.

Menschen, die den Flow erlebt haben beschreiben eine veränderte Wahrnehmung der Zeit – meist, dass die zeit schneller vergeht. Auch wird berichtet, dass die Personen im Zustand des Flows einen hohen Grad an Leichtigkeit erleben.

Wie kann man Flow im Arbeitsleben nutzen?

Als Führungskraft ist folgendes zu tun:

Diese Maßnahmen garantieren das Flow-Erlebnis noch nicht, sie machen es aber wahrscheinlicher erreichbar.

11. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Richtige Fragen – Anleitung Teil 1 (Generalisierungen)

In meinem Artikel “Über die Kunst die richtigen Fragen zu stellen” habe ich sehr allgemein beschrieben, dass jene Fragen “die richtigen” sind, die zweckdienliche Informationen ans Tageslicht fördern.

Um zu verstehen, wie es in der Kommunikation zu Fehlern kommt muss man verstehen, dass jeder Kommunikation ein kognitiver Prozess vorgeschaltet ist. Die Sprache ist ein Repräsentationssystem unserer Erfahrungen. Um unsere Erfahrung ins Sprache – also eine Sequenz von Worten – zu transformieren bedienen wir uns im wesentlichen 3 Universalien: Generalisierung, Verzerrung, Tilgung.

In diesem ersten Artikel der dreiteiligen Serie möchte ich mich mit der Generalisierung beschäftigen.

Wie erkennt man eine Generalisierung?

Generalisierungen die das Subjekt betreffen kann man in einem Satz (einer Aussage) daran erkennen, dass sie entweder Dinge oder Personen nicht genau spezifizieren. Eine andere Form der Generalisierung ist mit der Quantifizierung der Aussage verbunden. Hier sind Universalquantoren wie: Nie, Immer, Keiner, Niemand, Jeder, Alle, usw Indikatoren für eine Generalisierung

Z.B.:

Das sind natürlich nur einige Beispiele zur Illustration.

Wie hinterfragt man eine Generalisierung?

Ist die Person oder das Ding nicht spezifiziert kommt man mit einer der beiden Fragen aus:

Bei den Universalquantoren kann man wie folgt vorgehen:

Ein Rat am Schluss: Versuche wenn Du diese Fragetechniken verwendest in gutem wertschätzenden Kontakt zu Deinem Gesprächspartner zu sein. Bist Du das nicht, kann es mitunter penetrant wirken. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie es wirkt, probier es zuerst im Freudeskreis oder in der Familie.

9. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · 2 Kommentare
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Ziele 2010 – Weiterbildung

Im Rahmen der Definition der Ziele für 2010 ist auch die Frage zu stellen, welche Fähigkeiten die Mitarbeiter brauchen, um die Ziele effektiv erreichen zu können.

Dabei macht es Sinn gezielt dort zu investieren, wo der größte Nutzen erreicht werden kann. Ideal ist eine Kombination aus Training mit gleich darauf anschließendem Transfer des Erlernten ins Arbeitsleben.

Weiterbildung kann in vielen unterschiedlichen Formen passieren. Trainings, Seminare, Fachtagungen, Studium von Literatur, innerbetriebliche Arbeitsgruppen, oder Training on the Job stellen hier nur einige Möglichkeiten dar. In manchen Situationen ist Mentoring oder Coaching auch sinnvoll.

Wie auch immer die konkreten Maßnahmen für jeden einzelnen Mitarbeiter sind, die wichtigsten der realistisch möglichen müssen in der Zielvereinbarung festgehalten werden.

5. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Ziele 2010 – Mehr Kontakt

Ich habe mir das Ziel gesetzt, mit all meinen Mitarbeitern einen guten, offenen und professionellen Kontakt zu pflegen. Ich sehe das als Basis, um:

  1. Geschäftliche Themen effektiv bearbeiten zu können
  2. Probleme schnell zu erkennen um sie zielgerichtet bearbeiten zu können
  3. Die Möglichkeit zu schaffen voneinander zu lernen.

Um den Kontakt zu den Lesern dieses Blogs enger zu machen, habe ich mich entschlossen ab sofort Kommentare zuzulassen.

Schreib mir. Teil mir Deine Meinung mit.

4. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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