Was dürfen wir (Eltern) von unseren Kinder erwarten?

Wir (Eltern) haben die Aufgabe unsere Kinder dabei zu unterstützen sich in unserer Welt zurechtzufinden, wenn sie Erwachsene sind. Wenn wir das schaffen, dann haben wir gute Arbeit geleistet.

Dürfen wir unseren Kindern dabei unsere Vorstellungen und Wünsche aufzwingen? Ich meine: Nein.

Was wir dürfen ist: Unseren Kindern vertrauen, dass die Kinder jeden Tag, jede Stunde, jede Minute dabei sind zu lernen. Sie probieren aus, was sie ausprobieren wollen und machen dabei Fehler und lernen daraus. Wir müssen sie dabei nur dann beschützen, wenn sie im Begriff sind fatale Fehler zu machen. Wir dürfen unseren Kindern auch eine Idee davon geben, welche Werte wir haben und gut finden. Am besten machen wir das durch unser Verhalten, indem wir die Werte, die wir haben konsequent leben.

Ich glaube, dass wir unsere Kinder am meisten unterstützen, wenn wir sie als Person wertschätzen und lieben wie sie sind und nicht nur dann, wenn sie unseren Vorstellungen entsprechen.

Wir dürfen unter diesen Voraussetzuneg erwarten, dass sich unsere Kinder entwickeln, wachsen und ihren Zugang zur Welt selber finden – mit uns und nicht durch uns.

31. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Kuschelparties

Heute las ich diesen Artikel im Standard. Er ist es mir Wert ein paar Kommentare dazu abzugeben.

OK, das mit der Stärkung des Immunsystems und Stressabbau hab ich schon aus anderer Quelle erfahren – guter Sex bewirkt ebenfalls das Gleiche. Das ist durchaus positiv zu sehen.

Was mir an der Methodik jedoch weniger sinnvoll erschient ist die Aufhebung der in unserer Kultur üblichen Sequenz der Schritte im Paarungsverhalten (ich denke Paul Watzlawick hat das beschrieben). Das hat schon nach dem 2. Weltkrieg zwischen Amerikanern und Europäern zu Verwirrungen und auch Enttäuschungen gesorgt. Jetzt machen wir das innerhalb des gleichen Kulturkreises. Wenn das mal gut geht.

Also ich bleib bei meiner eingeübten Sequenz … fürs erste …

Hypnotische Sprachmuster

Stell Dir vor, Du sitzt wieder einmal in einem dieser Managmentpräsentationen. Der Vortragende erklärt die neue Strategie in mitreißenden Worten. Du hörst gebannt zu und achtest auf jede seiner Gesten. Die Worte, die du hörst lösen eine Unruhe in die aus. Eine Unruhe, die sich gut anfühlt, eigentlich eine Energie ist, die vom Vortragenden auf Dich überspringt. Am Ende der Präsentation möchtest Du sofort loslegen und sofort das Umsetzten, worüber der Manager gesprochen hat. Sein Vortrag hat Dich beflügelt, obwohl Du heute Früh vielleicht  nicht so recht motiviert in den Arbeitstag gegangen bist.

Wie ist das möglich? Vielleicht ahnst Du es schon, oder weißt es auch. Das Geheimnis ist die Art, wie der Manager kommuniziert hat. Gute Redner bedienen sich hypnotischer Sprachmuster, die ihnen ermöglichen jeden im Publikum direkt anzusprechen, so wie ich als Autor dieses Artikels tue, nicht wahr?

Wie Du Dir vielleicht gerade denkst, ist das nicht ohne Probleme. Je geschickter ich diese Sprachmuster einsetze, desto leichter wird es mir fallen Andere zu beeinflussen, oder zu manipulieren. Du denkst jetzt entweder, dass daran nichts Schlimmes ist und man das für seine nutzen soll, oder aber Du meinst, diese Fähigkeiten mit Vorsicht eingesetzt werden müssen. Während ich letztere Meinung vertrete, bin ich mir sicher, dass Du solltest DU noch keine gehabt haben nun Deine gebildet haben könntest.

Egal ob Du diesen Artikel über eine DSL-Verbindung, Internet über Telekabel oder über eine drahtlose Breitbandverbindung erreicht hast, bist Du vielleicht schon Neugierig, welchem Thema sich der nächste Artikel widmet.

22. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Spiral Dynamics – Nutzen für Führungskräfte Teil 1

Nachdem ich in den letzten Artikeln zu diesem Themenkreis die einzelnen Ebenen nach Clare Graves beschrieben habe ist es nun an der Zeit über den Nutzen im Führungsalltag zu reden.

Als Einstieg nochmal die Zusamenfassung der einzelnen Ebenen:

Jede der Ebenen beschreibt Werte, die für eine Person zu einem Zeitpunkt gültig sind. Die einzelnen Ebenen sind zueinander weder besser noch schlechter zu bewerten. Jede Ebene bringt Werte hervor, die es ermöglichen bestimmte Probleme zu lösen.

Für Dich als Führungskraft heißt das, dass man je nach der Ebene, auf der sich eine Person befindet einen anderen Führungsstil benötigt bzw. dieser Aufgaben geben sollte, die der Art nach zur Ebene passen.

Um das zu erreichen muss man erkennen, auf welche Ebene sich ein Mitarbeiter befindet. Das kann man durch Befragung und Beobachtung erreichen. Die oben verlinkten Artikel beschreiben jeweils einige der relevanten Ausdrucksformen der jeweiligen Ebenen und können als Leitfaden dienen, um seine Mitarbeiter einordnen zu können.

Ist die Zuordnung getroffen, so kann man sich überlegen, wie der Mitarbeiter bestmöglich zu führen ist. Mehr dazu im nächsten Artikel dieser Reihe.

Hinweis: Es macht wenig Sinn, Menschen, von einer zur nächsthöheren Ebene zu entwickeln. Das ist die Aufgabe von Coaches. Als Führungskraft ist man nicht der Coach eines Mitarbeiters.

9. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Spiral Dynamics – Ebene 8 (Türkis) – Transpersonal

Diese Ebene ist durch folgendes bestimmt:

Erfahrungsorientiert, global denkend, synergetisch. Das Selbst ist jetzt bereit sich zu Opfern, damit das Leben weiter gehen kann.

Lebensziel:

Metalösungen jenseits der Politik und Ökonomie entwickeln, um das Überleben der Art zu sichern. Bekämpfung von: Krieg, Armut, Hunger, Krankheit, politische Unterdrückung.

Erscheinungsformen:

Eine veränderte Spiritualität, in der die individuellen und kollektiven Bedürfnisse mit den Grenzen der Erde in Einklang gebracht werden.

Organisationsstruktur:

Ganzheitlicher Organismus. Es geht um die Schaffung eines Meta-Managements, in der Konsens und Kompetenz sowie Eigen- und Gemeinschaftsinteressen in einem größeren ganzen eingebettet sind. Hochkomplexe Modelle unter Einbeziehung von Physik und Metaphysik werden geschaffen zum Zweck eines globalen Informationsflusses.

Managmentsystem:

Koordiniert Ideen, um Synergien für Ziele auf der Metaerfahrungsebene zu gewinnen.

Stressauslöser:

Zwanghaftes Verhalten und enge selbstdienende Interessen.

7. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Modelle · Schlagworte: ,

Authentische Führung

In dem Video spricht Robert Dilts über “Authentic Leadership” und wie man das erreichen kann.

6. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Führung · Schlagworte: , , ,

Spiral Dynamics – Ebene 7 (Gelb) – Existentialistisch/Systemisch

Diese Ebene ist durch folgendes bestimmt:

Systemisch, existentiell, funktional. Das Selbst ist am momentanen Selbstausdruck interessiert, aber nicht auf Kosten anderer.

Lebensziel:

Menschen mit der Natur vertraut machenund Probleme angehen, die ein Leben in einer Welt des Mangels (schwindende Ressourcen) hervorbringt. So funktional wie möglich in einer Welt schnell wechselnder Bedürfnisse leben, deren Zukunft ungewiss ist.

Erscheinungsformen:

Beginnendes Auftreten im Hauptstrom westlichen Denkens. Noch nicht in vielen entwickelten Ländern präsent. Gegenwärtig in Systemtheorie und Kybernetik auftretend.

Organisationsstruktur:

Systemischer Fluss. Jede Aufgabe hat eine passende Struktur. Projektorientiert mit wechselnden Leitern. Entscheidungen werden von kompetenter Person getroffen. Kann andere Strukturen adaptieren, wenn die Situation es erfordert.

Managmentsystem:

Systemisch, adaptiv. Langfristige Funktionalität.

Stressauslöser:

Zu viele Strukturen und hemmende Mittel oder Ziele.

5. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Modelle · Schlagworte: ,

Spiral Dynamics – Ebene 6 (Grün) – Personalistisch

Diese Ebene ist durch folgendes bestimmt:

Personalistisch, gruppenorientiert, humanistisch. Das Selbst ist bereit sich für sich selbst oder andere  aufzuopfern.

Lebensziel:

Friede mit dem Inneren finden, und im Glauben, dass Menschen einander brauchen, Kontakt mit dem Inneren anderer herstellen. Bekämpfung von: Ausbeutung, Reglementierung, Konsumdenken, Armut, Rassismus, Chauvinismus, Entzweiung und soziale Entfremdung.

Erscheinungsformen:

Gegenkultur zu den Sechziger- und Siebzigerjahren in Form einer Friedensbewegung. Wurzel der Umweltschutzbewegung und der von der New-Age-Bewegung propagierten Selbstverwirklichung. Entsteht in Folge des Wohlstandes und als eine Reaktion auf eine technisierte, entfremdete Welt.

Organisationsstruktur:

Soziales Netzwerk. Organisationen von Gleichberechtigten zum gegenseitigen Nutzen. Kaum Interesse für Status und Privilegien. Entscheidungen werden als Gruppe getroffen. Z-Theorie Management. Betonung auf: Konsens, Sensibilität, Bedürfnisse.

Managmentsystem:

Sozial und beruhend auf Konsens. Gleichbehandlung. Angepasst an die Situation.

Stressauslöser:

Disharmonie und Konflikte, die die Gruppe teilen.

3. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Spiral Dynamics – Ebene 5 (Orange) – Materialistisch

Diese Ebene ist durch folgendes bestimmt:

Erfolgsorient, materialistisch, objektivistisch. Selbst kalkuliert die eigenen Interessen, um nicht in Konflikt mit anderen zu geraten.

Lebensziel:

Individuell:

Durch geschickte Nutzung von Macht politische wie materielle Ziele erreichen. Genießt die Schauer des Gewinnens und die Befriedigung bei Zielerreichung.

Kulturell:

Die Welt erobern, ihre Geheimnisse kennenlernen und dadurch eine höhere Existenzebene schaffen. Besseres leben für alle durch wirtschaften mit menschlichen und natürlichen Ressourcen. Aufbau von Verteilungskanälen. Anwendung von Wissenschaft und Technik um dem deterministischen und fatalistischen Dogma zu entkommen.

Erscheinungsformen:

Grundpfeiler des Denkens in den industrialisierten Nationen. Zeigt sich in einer hochtechnisierten, energieabhängigen, statusbewußten, aufwärtsstrebenden und fortschrittsorientierten Gesellschaft. Zeigt sich auch durch Fokus auf Produktivität und Aufgabenorientierung sowie der Betonung von Qualität.

Organisationsstruktur:

Aktive-Hierarchie. Aufteilung von Teilverantwortungen. Kommunikation läuft von oben nach unten, unten nach oben und seitwärts. Mobilität nach oben ist möglich. Management nach der Y-Theorie. Aufgabenorientierte Führung.

Managmentsystem:

Rationell. wirtschaftlich und wettbewerbsorientiert. Status und Prestige.

Stressauslöser:

Hindernisse, die bei der Zielerreichung oder beim Vorwärtsstreben im Wege stehen.

1. Februar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Spiral Dynamics – Ebene 4 (Blau) – Absolutistisch

Diese Ebene ist durch folgendes bestimmt:

Absolutistisch, konformistisch, fromm. Das Selbst opfert sich für späteren Lohn.

Lebensziel:

Sich dem Weisungszusammenhang d.h. unterzuordnen, den die übergeordneten Kräften und Mächten, die den Menschen und sein Schicksal auf vorgeschriebene Bahnen lenken, vorgeben. Absicht ist es die Stabilität der Gegenwart zu erhalten und zukünftigen Lohn zu sichern. Diese wird duch harte Arbeit und Aufopferung in der Gegenwart verdient. Die Kategorien “gut” und “böse” strukturieren die Welt und sorgen für Ordnung. Impulsiver Triebäußerungen müssen kontrolliert, böste Taten bestraft werden.

Erscheinungsformen:

Gehorsam, Strafe und Systemerhalt sind die bersten Gebote dieser Weltanschauung. Es ist ein notwendiger Schritt in der Herausbildung geordneter Gesellschaften. Auffällig ist diese Wertesystem auch in militärischen oder religiösen Hierarchien.

Organisationsstruktur:

Passive Hierarchie. Rigide Regeln für Struktur und Rang. Entscheidungen werden von jenen getroffen, die an der richtigen Position sind und die entsprechende Macht haben. Kommunikation findet von oben nach unten oder horizontal statt. Die Menschen bleiben auf ihrem rechtmäßigen Platz.

Managmentsystem:

Moralisch. Baut auf Vorschriften und Bestrafung auf.

Stressauslöser:

Zweideutigkeit und Veränderung. Wenn das System umgangen wird und Regeln verletzt werden.

30. Januar 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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