Sense of Urgency – was ist das?
Ist zwar ein Webefilm für Kotters Buch, es enthält jedoch einige pragmatische Aussagen, die mir gefallen …
In: Führung · Schlagworte: Fortschritt, Führung, Verhalten, Ziele
Der Weg ist das Ziel …
… für tausende Läufer, die heute am Vienna City Marathon teilnehmen werden.
Ich hatte vor heuer zum vierten Mal die Staffel mit 3 Freunden – die Startnummer wäre 1394.
Ergebnisse gäbe es unter http:\\www.vienna-marathon.com
Doch der Vulkan in Island macht meinen Flug nach Paris am Montag unwahrscheinlich. Damit werde ich mich zu Mittag ins Auto setzten und mit der Familie nach Paris fahren … ein anderer Weg, ein anderes Ziel und ca. 28 1/2 mal der Marathon.
In: Alles andere · Schlagworte: Lifestyle, Ziele
Metaprogramm: Hin zu – Weg von
Dieses Metaprogramm beschreibt wie Menschen motiviert sind Handlungen zu setzen. Kommt die Motivation aus dem Wunsch etwas zu vermeiden, also von etwas weg zu kommen, oder ist die Motivation auf ein definiertes Ziel zuzusteuern.
Oftmals ist das den Personen gar nicht bewusst. Es gibt jedoch Hinweise, die einen Rückschluss auf das Metaprogramm zulassen und die sich sprachlich manifestieren.
Zwei Beispiele:
- Wir müssen A, damit wir nicht in die Situation B kommen
- Ich möchte am Ende des Projektes ganz klar XY sehen.
Im ersteren Fall liegt in der Begründung ein deutlicher Hinweis für „Weg-von“ vor. Im zweiten Beispiel ist die „Hin-zu“-Energie („… ganz klar XY sehen.“) offensichtlich.
Man kann natürlich auch in Gesprächen das Metaprogramm abfragen. Der Trick dabei ist etwa zu fragen, was die Motivation ist eine bestimmte Sache zu mache. Nützlich ist das in Personalbesetzungsgesprächen oder auch im Verkauf, um festzustellen, wie eine Person denkt.
Natürlich gibt es auch Personen, die eine Balance zwischen „hin-zu“ und „Weg-von“ leben und damit für einen Beobachter nicht ganz deutlich erkennbar ist welche Motivation die primäre ist. Außerdem kann das Metaprogramm kontextabhängig unterschiedlich sein (Beruf, Familie, Verein, etc.).
In: Modelle · Schlagworte: Kommunikation, Sprache, Wahrnehmung, Ziele
Jubiläum – 100ster Blogeintrag
Hurra! … Heute habe ich meinen 100sten Blogeintrag veröffentlicht (seit dem 1.11.2009 – da hab ich begonnen).
Ich feiere indem ich symbolisch einen Sektkorken knallen lasse.
Für Dich lieber Leser auch noch ein Tipp:
Feiere auch die kleinen Ziele, die erreicht wurden. Mach das für Dich allein, mit Deinen Freunden, Kollegen, Mitarbeitern. Egal wie Du es machst, mach es. Dann hast Du etwas worauf Du Dich schon jetzt freuen kannst, wenn Du Dein nächstes Ziel erreichst.
In: Alles andere · Schlagworte: Meta, Ziele
Delegieren
Jede Führungskraft (egal ob in der Linienorganisation oder als Projektleiter quer zur Linienorganisation) ist mit diesem Thema konfrontiert, sobald sie mindestens einen Mitarbeiter an sich berichten hat.
Er gibt ein paar Kniffe, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen erfolgreich eine Aufgabe zu delegieren.
1. Die 6 W Regel
Was? Was genau ist zu delegieren? Was soll das Ergebnis sein? Gibt es zu erwartende Schwierigkeiten? Wie soll die Ergebniskontrolle aussehen?
Wer? Wer ist am besten für die Aufgabe geeignet (Kenntnisse und Fähigkeiten)?
Warum? Was ist der Zweck der Aufgabe? Was, wenn sie nicht oder unvollständig erledigt wird?
Wie? Welche Vorschriften und/oder Verfahren sind anzuwenden?
Womit? Was braucht der Mitarbeiter? Welche Hilfsmittel sind notwendig?
Wann? Was wird gestartet, wann muss die Aufgabe beendet sein? Wo sind Kontrollpunkte?
2. Was ist noch zu beachten?
- Stelle sicher, dass Dein Mitarbeiter die Aufgabe verstanden hat. Am besten die Aufgabe nochmal erklären lassen – an die jeweilige Situation angepasst.
- Delegiere realistische Aufgaben, die für den Mitarbeiter auch durchführbar sind.
- Akzeptiere die Lösung Deines Mitarbeiters, auch wenn es nicht Deine Lösung wäre.
- Lass los und halt Dich raus, sobald Du delegiert hast.
- Verdeutliche Deinem Mitarbeiter den Sinn der Aufgabe – das schafft Motivation und evtl. auch Identifikation.
In: Führung · Schlagworte: Führung, Ziele
Ziel erreicht – was nun?
Ist dir das auch schon so gegangen? Seit Monaten (oft auch Jahren) hast Du auf ein Ziel hingearbeitet. Dein Leben war gänzlich oder zu einem guten Teil auf diese Ziel hin ausgerichtet. Jetzt ist es erreicht. Der Erfolg ist da. Das Ziel aber verschwunden. Weg.
Vielleicht kommt dir eines dieser Beispiele vertraut vor:
- Der Schulabschluss ist geschafft.
- Die Matura ist bestanden.
- Das Studium ist zu Ende – die Sponsion oder die Promotion liegt hinter dir.
- Das große, wichtige Projekt ist erfolgreich abgeschlossen.
- Oder ausgehend von einem Artikel eines Freundes: Das erste Buch ist geschrieben.
Jede dieser Situationen (und es gibt unzählige weitere) hat das Potential den, der das Ziel erreicht hat in eine Sinnkrise zu stürzen. Wenn es keine Sinnkrise ist ist es vielleicht Trauer um etwas lieb gewonnenes, das nun weg ist. Fragen wie “Was mache ich nun?”, “Was mache ich mit meiner freien Zeit?”, “Wie kann ich diesen Erfolg nun toppen?”, “Was schreibe ich als nächstes?” usw. drängen sich auf.
Reinhard K. Sprenger schreibt in seinem Buch “Gut augestellt. Fußballstrategien für Manager“:
“Aber sie sollten ihn (den Erfolg, Anm.) nicht überbewerten. Erwarten Sie nicht zu viel von ihm! Wenn Sie mit Liebe und hingabe das tun, was sie tun, dann kann Sie weder Sieg noch Niederlage irritieren.”
Ich denke darin steht viel Wahrheit. Um nachhaltig Erfolg zu haben ist es nicht wichtig ein einzelnes Ziel zu erreichen. Es ist wichtig das zu tun, was einen Sinn ergibt, etwas das seiner Überzeugung entspricht. Damit ist man nicht auf eine enge Definition eines vergänglichen Zieles eingeschränkt und unempfindlicher gegenüber der Höhen und Tiefen nach erfolgreicher Zielerreichung.
In: Führung · Schlagworte: Erfahrung, Philosophie, Ziele
Ziele 2010 – Was ist Strategie
Im beigefügten Video sehen wir Michael Porter über Strategie reden. Eigentlich grenzt er den Begriff Strategie dem gegenüber ab, was er seiner Ansicht nicht ist. Trotzdem ein Erlebnis. Viel Freude beim Ansehen.
In: Führung · Schlagworte: Führung, Strategie, Ziele
Ziele 2010 – Ausrichtung auf Nachhaltigkeit
Angeregt durch das Kapitel “Kann man Mitarbeiterbindung beeinflussen?” aus “Gut aufgestellt” von Reinhard K. Sprenger beschäftige ich heute nochmal mit dem Thema Nachhaltigkeit.
Mit Nachhaltigkeit verstehe ich die Schaffung von organisatorischen Strukturen, Prozessen oder Beziehungen, die der Organisation im Gesamten nach bestem heutigen Wissen auch in Zukunft dienlich sind.
Um diese Nachhaltigkeit auch vor veränderten Umweltbedingungen (Markt, Firmenzusammenführungen, organisatorische Änderungen, usw.) zu gewährleisten ist mir die Mitarbeiterbindung ein Anliegen. Ich möchte jedem, der bereit ist sich darauf einzulassen ein Umfeld bieten, das ihm ermöglicht sich als Person in der Arbeit zu verwirklichen.
Das wichtigste dabei ist für mich, den Großteil der Zeit mit Arbeit zu verbringen, die Freude macht, die anregt und die das Wachstum des einzelnen fördert. Nicht mehr und nicht weniger. Unter diesen Voraussetzungen sind die formalen Ziele, die es zu erreichen gilt lediglich eine Formalität
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Ziele 2010 – herausfordernd? Ja, aber wie stark?
Klar dürfen – nein – müssen individuelle Ziele herausfordernd sein. Der Mitarbeiter soll sich um das Ziel zu erreichen zur Decke strecken müssen. Diese muss aber erreichbar bleiben, damit das Ziel Sinn macht und motivierend wirkt. Kurz die Möglichkeit das Ziel zu erreichen muss realistisch sein.
Die Zielerreichung bzw. der Grad der Zielerreichung muss im direkten Einflussbereich des Mitarbeiters liegen. Die Möglichkeit das Ziel zu erreichen oder eben nicht zu erreichen darf nicht an Faktoren gekoppelt sein, die außerhalb des Einflusses des Mitarbeiters liegen.
Ein offenes Gespräch mit dem Mitarbeiter im Rahmen der Zielvereinbarung ist hier der geeignetste Weg, um eine Übereinkunft über die SMARTe Zielformulierung zu erreichen.
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Ziele 2010 – Weiterbildung
Im Rahmen der Definition der Ziele für 2010 ist auch die Frage zu stellen, welche Fähigkeiten die Mitarbeiter brauchen, um die Ziele effektiv erreichen zu können.
Dabei macht es Sinn gezielt dort zu investieren, wo der größte Nutzen erreicht werden kann. Ideal ist eine Kombination aus Training mit gleich darauf anschließendem Transfer des Erlernten ins Arbeitsleben.
Weiterbildung kann in vielen unterschiedlichen Formen passieren. Trainings, Seminare, Fachtagungen, Studium von Literatur, innerbetriebliche Arbeitsgruppen, oder Training on the Job stellen hier nur einige Möglichkeiten dar. In manchen Situationen ist Mentoring oder Coaching auch sinnvoll.
Wie auch immer die konkreten Maßnahmen für jeden einzelnen Mitarbeiter sind, die wichtigsten der realistisch möglichen müssen in der Zielvereinbarung festgehalten werden.
In: Führung · Schlagworte: Führung, Lernen, Ziele
