18. Juli 2019 – Bandon

Der Tag beginnt für uns um ca. 9:00 Uhr. Wir gehen in das obere Stockwerk und frühstücken. Familie H. kommt gegen 10 Uhr nach. E. und V. haben für M. eine Überraschung (das gestern erwähnte Spezialprojekt) vorbereitet, denn heute ist M’s 14ter Geburtstag. M. bekommt eine blaue Torte mit viel Zuckerstreusel aus einer amerikanischen Backmischung produziert – so muss Geburtstag in den USA 😉

Den Tag gehen wir alle sehr gemütlich an. Neben etwas Wäschewaschen und chillen im gemieteten Haus machen wir einen ausgedehnten Strandspaziergang und ich mich dabei auf Motivsuche für Fotos. Das Vergnügen ist lediglich durch den Fund eines Seehundes, der am Strand verendet ist getrübt. Da hier in der Gegend eine Krankheit bei Seehunden verbreitet ist, melde ich den Fund bei der zuständigen Küstenbehörde.

Nach einem Kaffee und Geburtstagstorte gibt es abends authentisches italienisches Essen im alten Teil von Bandon. Dieser Teil hat den Charakter einer Wildweststadt. Das Essen ist für europäische Verhältnisse in Ordnung. Für eine Stadt wie Bandon bewerten wir es jedoch durchaus als überraschend gut. Familie H. und E. fahren am Rückweg zum Haus noch beim Supermarkt vorbei und kaufen Eis zur Nachspeise. T. und ich fahren vor zum Haus.

Ich mache mit T. noch einen kurzen Strandspaziergang und schieße ein par Fotos bevor wir rechtzeitig vor Sonnenuntergang das tägliche Gruppenfoto am Balkon des Hauses machen.

Eindrücke des heutigen gemütlichen Tages findet ihr hier:

2019-07-17 Newport -> Bandon

Wir haben gestern schon vereinbart, dass wir um 10 Uhr zum gemeinsamen Frühstück mit Familie H. an die alte Hafenfront von Newport aufbrechen. Das Lokal, das wir besuchen heisst The Coffee House (https://thecoffeehousenewport.com). Hier essen wir unser sehr üppiges Frühstück. Leider ist der Kaffee sehr bitter. Offenbar ist das Mahlwerk nicht in Ordnung und verbrennt die Kaffeebohnen. Das Lokal ist aber insgesamt sehr nett und direkt am Hafen gelegen. Im Hafen liegen zwei Schiffe von NOAA (https://www.noaa.gov). Wir lernen von einem ehemaligen US Coast Guard Piloten, der am Nebentisch sitzt, dass Newport der Stützpunkt an der US Westküste von NOAA ist.

Nach dem Frühstück besuchen wir im Hafen noch den Schlafplatz von Robben, die hier heimisch sind. Leider sind diese um 11 Uhr nicht mehr da sondern offenbar schon ins offene Meer geschwommen.

Unser heutiges Ziel ist ein Haus am Strand von Bandon. Die reine Fahrzeit ist mit 2 ½ Stunden prognostiziert. Am Weg dahin kommen wir direkt durch die Oregon Dune National Recreation Area (https://www.stateparks.com/oregon_dunes_national_recreation_area_in_oregon.html). Hier gibt es riesige Sanddünen direkt an der Pazifikküste. Die Landschaft und Vegetation erinnern mich an die Dünenlandschaft, die es auch an der Nordsee gibt. Wir gehen hier einen kurzen Trail Richtung Meer. 

Die Weiterfahrt nach Bandon dauert von hier noch etwas mehr als eine Stunde. Wir bleiben, bevor wir zum Haus in Bandon fahren, noch bei einem Supermarkt stehen und kaufen das notwendigste für Frühstück und Abendessen ein. E. und V. haben für heute noch ein Spezialprojekt geplant, dass aber erst morgen verraten werden kann. Kurz nach 16 Uhr kommen wir im Quartier an. Das Haus ist großzügig angelegt, hat drei Garagenplätze, die für unsere Big-Size-Automobile auch noch reichen. 
Wir essen Spagetti mit Tomatensauce und Salat zum Abendessen. Kurz nach 20 Uhr gehen wir noch zum Strand, der nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Die Stimmung hier ist mystisch, da vom Meer her Nebel landeinwärts ziehen und die Gischt der Wellen viel Wasserdampf in die Luft befördert. Der Strand ist breit und in jede Richtung kilometerlang. 

Eindrücke der Dünen, vom Strand und auch unser tägliches Gruppenfoto mit Haus findest Du hier:

16. Juli 2019 – Seaside -> Newport

Heute wachen wir um 9:00 Uhr auf. Wir trinken zum Frühstück einen Kaffee aus unserer French Press und essen ein paar Scones und Brote mit „leckerem“ Cheddar Spread. Vor der Abreise muss ich noch den Abfluss des Waschbeckens säubern, da die Kaffeereste aus der French Press den Abfluss verstopft haben – so scheint es auf den ersten Blick. Nach der Demontage des Siphons zeigt sich jedoch, dass das nur dadurch passiert ist, da schon viele Haare und Seifenreste im Abflussrohr angesammelt waren und erst so der Kaffee den Pfropfen komplettieren konnte. Die 10 Minuten Arbeit haben sich jedenfalls ausgezahlt um ggf. unangenehme Diskussionen um die Reinigungskosten zu vermeiden.

Wir checken um 11 Uhr aus dem Hotel aus und machen noch eine kurze Runde durch Seaside bevor wir zum Ecola State Park (https://oregonstateparks.org/index.cfm?do=parkPage.dsp_parkPage&parkId=136) fahren und uns die schönen Küstenabschnitte und Strände ansehen. Die Strände hier am Pazifik in Oregon sind wirklich sehr schön gelegen. Da E. hungrig ist, fahren wir ins nahe gelegene Cannon Beach und suchen uns hier etwas zu essen. Da hier Seafood sehr dominiert ist es schwierig abseits von Pommes und Salat etwas vegetarisches zu bekommen. T. und ich essen frittierte Austern und Jakobsmuscheln.  E. isst Pommes. Danach gibt es noch Eis und Kaffee – diesmal wirklich gut.

Wir fahren weiter nach Newport, wo wir um ca. 19:15 Uhr ankommen. Auf der Fahrt halten wir zweimal bei Aussichtspunkten auf den Pazifik und die Küste. Die Fahrt führt uns durch die Küstenregion von Oregon und durch Farmland. E. und ich fahren kurz nach der Ankunft zu Dominos Pizza, wo wir dann auch die Familie H. treffen, die noch im Lincoln Outlet einkaufen war. Gemeinsam fahren wir dann ins Hotel – The Landing at Newport (https://www.thelandingatnewport.com/en-us). Hier machen wir direkt am Yachthafen noch unser tägliches Gruppenfoto. Danach geht es in die Zimmer. Ich schreibe wie schon die letzten Tage den Blogbeitrag und bearbeite die Fotos vom heutigen Tag.

Hier sind die Eindrücke der heutigen Etappe:

15. Juli 2019 – Forks -> Seaside

Wir stehen heute kurz vor 9:00 Uhr auf und frühstücken im Motelzimmer. Der Kaffee verdient daher heute den Namen. Heute ist ein Tag mit einem hohen Anteil an Fahrzeit angesagt. Wir fahren kurz nach 11 Uhr vom Motel weg und planen beim Lake Quinault eine Pause einzulegen. Leider findet sich dort kein Lokal das wir besuchen wollen bzw. wagen zu besuchen.

Wir entschließen uns daher gemeinsam mit Familie H. nach Aberdeen weiterzufahren und bei einem Taco Bell essen zu gehen. Das Essen ist OK, kann aber mit Tacofino in Tofino nicht mithalten.

In Aberdeen gibt es auch einen großen Marshalls, einen Walmart und einen Staples. Diese besuchen wir für ein paar Einkäufe. Aberdeen als Stadt gibt nicht viel her. Viele der Gebäude, die wir beim Vorbeifahren sehen, wirken ziemlich verfallen und schäbig. Die Stadt dürfte durch Schwerindustrie und Gewerbe geprägt sein. Dafür spricht auch der Güterzug, der laut signalgebend durch die Stadt fährt, während ich auf Familie H., T., und E. am Parkplatz im Auto warte. Ein Blick in Wikipedia bestätigt das zum Teil (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aberdeen_(Washington), fördert aber auch zu Tage, dass das der Geburtsort von Kurt Cobain ist.

Die Weiterfahrt nach Seaside bringt uns an der Grenze zwischen dem Bundesstaat Washington und Oregon zur Astoria-Meggler-Brücke (https://de.wikipedia.org/wiki/Astoria_Bridge). Diese müssen wir überqueren und fahren somit über den Columbia River nach Oregon. Von hier aus sind es nur noch knapp 30 Minuten nach Seaside, wo wir im Ashore Hotel (https://www.ashorehotel.com) eine Nacht verbringen. Wir kommen um ca. 19:30 Uhr an und gehen noch an den Strand. Ein Pärchen aus Tennessee überlässt uns für ein Lagerfeuer ihr Feuerholz, das sie nicht mehr brauchen und wir nehmen dieses gerne an. Somit ist klar, dass wir etwas zu essen brauchen und dann am Strand bei einem Lagerfeuer unser Nachtmahl essen werden. Wir finden rasch etwas zum Mitnehmen auf den Strand. Während T. und K. auf das Essen warten gehen J., M., V., E., und ich auf den Strand vor, um das Lagerfeuer zu entfachen. Dank perfekter Technik gelingt das trotz leichtem Wind sehr rasch.

M. und K. kommen mit dem Essen nach und als sie eintreffen, brennt das Lagerfeuer schon. Dieses ist nicht das einzige am Strand, denn abends am Lagerfeuer den Einbruch der Dunkelheit zu begrüßen, ist hier offenbar sehr beliebt. Bevor es zu dunkel wird, wird noch unser tägliches Gruppenfoto angefertigt. Das dafür aufgestellte Stativ gefällt auch einem vorbeigehenden kleinen, schwarzen Hund, der ein Bein des Stativs umgehend markiert. Dem Besitzer ist das sehr unangenehm, doch das ganze ist mit ein paar Tropfen Wasser und einer Serviette schnell vergessen gemacht. Wir lassen das Holz etwas weiter brennen und gehen gegen 22:15 Uhr ins Hotel zurück. Davor wir das Feuer noch mit Sand gelöscht. V. und E. gehen noch im Indoor-Pool des Hotels schwimmen. Ich fange an die Fotos von heute zu bearbeiten und diesen Blog-Beitrag zu schreiben.

Hier sind die Fotos von heute:

14. Juli 2019 – Port Angeles – Forks

vvdvvWir wachen heute gegen 8:40 auf und frühstücken gemeinsam mit Familie H. im Motel. Diese Erfahrung muss man in den USA auch mal gemacht haben. Es gibt hauptsächlich Süsses. Die Butter ist schaumig und ungesalzen. Der Kaffee verdient den Namen nicht. Aber immerhin haben wir mal etwas im Bauch um die Fahrt Richtung Forks anzutreten. Naja, fast, denn wir bleiben am Weg nochmal bei einem Starbucks stehen um einen besseren Kaffee zu bekommen.

Die Fahrt nach Forks dauert ca. 1:15 Minuten. Das ist jedoch erst das Ziel für heute Abend, denn wir wollen noch in den Olympic National Park zum Hoh River Visitor Center fahren und dort etwas den Fluß entlang wandern. Diesen Plan führen wir auch durch, jedoch nicht bevor wir am Weg zum Visitor Center noch eine Mittagspause beim Hard Rain Cafe eingelegt haben. Hier essen wir Burger, Chicken Finger und Pommes.

Beim Visitor Center angekommen kaufen wir ein paar Andenken und eine Überraschung für einen lieben Freund in Wien – Boris Du bist gemeint 😉 Danach geht es erst in den Hall of Mosses Trail und danach ein kurzes Stück des Hoh River Trail entlang (siehe https://www.nps.gov/olym/planyourvisit/hoh-rain-forest-area-brochure.htm). Der Regenwald hier bietet eine Vielfalt an Bäumen und eine saftig grüne Vegetation auf mehreren Ebenen. Die höchsten Bäume hier können bis zu 300 Fuß (ca. 100m) hoch werden. Auch das Flußbett lädt zu einer kurzen Pause und dem Anfertigen unsere täglichen Gruppenfotos ein. Der Punkt wo wir das machen ist vom Hoh River Trail der Endpunkt für uns und wir drehen hier auch wieder um. Wir kommen kurz nach 17 Uhr zum Visitor Center zurück und sind nach einer ca. 40 Minuten langen fahrt kurz vor 18 Uhr beim Dew Drop Inn, wo wir die Nacht verbringen werden. Das vorausgebuchte Zimmer tauschen wir noch gegen ein Zimmer mit zwei Betten und erhalten das Zimmer im Twilight-Stil.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit Abend zu essen, lernen wir mit Familie H. gemeinsam Forks kennen und landen schließlich beim Supermakt und wir kaufen dort fürs Abendessen ein, dass wir auf Camping-Bänken beim Motel essen. Kurz nach 21 Uhr sind wird damit fertig und gehen auf unsere Zimmer. Ich bearbeite die Fotos von heute und komplettiere den Blog-Beitrag von gestern und schreibe den heutigen.

Hier sind die Fotos von heute – WARNUNG: Extrem viel Wald:

13. Juli 2019 – Ulcluelet -> Port Angeles

Wie wachen um ca. 9:00 Uhr auf. Wir werden vom Hund der Zimmernachbarn, der am Balkon steht begrüßt. Wir frühstücken im Hotelzimmer und müssen recht rasch unser Gepäck einpacken, da wir planen um 11 Uhr Richtung Victoria aufzubrechen.

Wir fahren kurz nach 11 Uhr weg und nehmen bis Nanaimo den gleichen Weg wie schon bei der Fahrt nach Ucluelet. Heute sieht man von der Landschaft deutlich mehr, da es nicht regnet und keine Wolken die Sicht verdecken. Die erste Etappe bis zum Mac Millen Provincial Park fährt T., ich übernehme dann bis zu unserer Pause in Nanaimo. Wir essen eine Kleinigkeit be Starbucks, der an ein Buchgeschäft (Chapters) angeschlossen ist.

Nach einer ca. 40 Minuten langen Pause fahren wir nach Victoria weiter, wo wir um 16:30 Uhr ankommen. Die Fahrt ist unspektakulär. Das Fährterminal liegt am Hafen, um den sich das Zentrum von Victoria befindet. Da wir noch ca. 1 ½ Stunden überbrücken müssen, bevor wir zum Fährterminal fahren können, parken wir gleich neben dem Rathaus von Victoria und gehen noch etwas im Hafen spazieren. Die Familie H. trifft kurz nach uns ein. Wir sind unabhängig voneinander von Ucluelet nach Victoria gefahren. Das tägliche Gruppenfoto entsteht vor dem Rathaus.

Kurz vor 18 Uhr fahren wir zum Fährterminal. Wir zahlen unsere Fährgebühr und warten auf die US Border Control Officer. Diese führen die Einreiseformalitäten in die USA durch. Die Abfahrt ist für 19:30 Uhr angesetzt und daher fahren wir kurz nach 19 Uhr auf das Ladedeck der Fähre. Die Fahrt bringt uns aus dem Hafen vorbei an drei im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffen Richtung Süden nach Port Angeles. Auf der Fahrt kommen wir an einer Gruppe Wale vorbei, die deutlich zu sehen sind. Kurz nach 21 Uhr sind wir in Port Angeles und haben davor noch die Möglichkeit den Sonnenuntergang am Schiff zu genießen.

Von der Fähre geht es ins Motel, das nur ein paar Minuten vom Hafen entfernt liegt. Hier verbringen wir die Nacht in einem Zimmer, das stilistisch ungefähr in die Zeit der Weltausstellung 1962 einzuordnen ist. Eine Ansicht von Seattle, wo diese stattfand, hängt jedenfalls als Fotografie an der Wand.

Hier sind die Fotos von heute:

12. Juli 2019 – Ucluelet

Wir wachen heute um ca. 8:30 Uhr auf. Das Frühstück essen wir heute im Hotel und danach steht die Fahrt nach Tofino am Programm da J., K., M., V., E. und ich eine Whale Watching Tour gebucht haben. Die Fahrt dauert planmässig ca. 40 Minuten. Da auf der Straße nach Tofino Bauarbeiten an einer Telekommunikationsleitung stattfinden müssen wir eine Umleitung fahren und kommen staubedingt sehr pünktlich zum Treffpunkt für die Whale Watching Tour (https://www.oceanoutfitters.bc.ca/whale-watching). Die Tour selbst ist für 2 ½ Stunden angesetzt und führt uns einmal um Vergas Island herum. Auf der Tour sehen wir Weißkopfseeadler, Buckelwale, Seehunde, Seelöwen und Otter, die im Kelp schwimmend Schutz vor Feinden suchen. Die Tour ist sehr kurzweilig, denn der Kapitän weiß viel zu erzählen und ist mit anderen Kapitänen per Funk verbunden, was das Auffinden der Tiere sehr erleichtert. Was auf der Tour nahezu unmöglich ist, ist das Fotografieren von Walen. Die Fokussierung über den Bildschirm mit einem 200mm Objektiv auf ca. 100m Distanz war die Herausforderung. Die Wellen und das Schaukeln vom Boot, kombiniert mit der spiegelnden Wasseroberfläche und den bedeckten Himmel erlaubten auch nicht den Einsatz des Autofokus, da zu wenig Kontrast vorhanden ist. Daher gibt es von den Walen kein Bild heute.

T., die nicht gleich nach Tofino mitgefahren ist, kommt nach und wartet bei der Ankunft nach der Whale Watching Tour schon an Land. Wir beschließen zu Tacofino (https://www.tacofino.com/location/tofino-original-truck) essen zu gehen. Den Tipp haben wir in Vancouver an der Waterfront Station erhalten. Die Burritos und Tacos sind köstlich. Anschließend holen wir uns noch ein Eis von Chocolate Tofino (http://www.chocolatetofino.com). Der Effekt ist, dass wir nun so angegessen sind, dass wir einen Spaziergang machen sollten. Wir beschließen das am Long Beach (https://www.gotofino.com/tofinobeachestrails/all-beaches-trails/long-beach-tofino-bc/) zu tun. Der Strand ist 10 km mit dem Auto entfernt. Der Besuch lohnt sich, da der Strand wirklich schön ist. Wir machen auch das tägliche Gruppenfoto hier.

Am Rückweg ins Hotel bleiben wir schließlich noch bei den Ancient Cedars (http://www.wildpacifictrail.com/ancient-cedars.html) stehen. E. und V. klettern in einen hohlen Baumstamm einer riesigen Zeder hinein. Die Bäume sind riesig und sehenswert. Im Hotel angekommen beschließen T. und ich, dass wir noch kurz zum Strand runter gehen. Ich nehme den Fotoapparat mit und machen noch Fotos vom Sonnenuntergang und nehme auch das Graufilter mit, um damit das Meer zu glätten. T. und ich lassen das Abendessen heute aus. E. isst Toast im Hotelzimmer.

Hier sind ein paar Eindrücke des heutigen Tages:

11. Juli 2019 – Ucluelet

Wir gehen den Tag heute gemütlich an. Frühstück im Hotelzimmer nach 9 Uhr und Abfahrt zur nahegelegenen Lighthouse Loop um 11 Uhr.  So muss Urlaub sein 😉

Die Lighthouse Loop (http://www.wildpacifictrail.com/lighthouse.html) ist eine 2,6 km lange Sektion des Wild Pacific Trails. Der Pfad führt durch die Küstenwälder und an der Küste entlang und bietet viele Aussichtspunkte auf die Küstenlinie und die der Küste vorgelagerten kleineren Inseln. Das Wetter wird im Verlauf des Spaziergangs immer besser und bietet von bedecktem Himmel über vorbeiziehende Nebel und Sonnenschein eine Vielfalt an Stimmungen. Ein Highlight ist die Sichtung eines Weißkopfseeadlers im Flug. Da es viel zu sehen gibt, brauchen wir gute 2 Stunden für den Weg, da wir immer wieder stehenbleiben und die Landschaft genießen.

Hungrig von der Bewegung fahren wir dann in das Zentrum von Ucluelet. E. holt sich Nudeln bei einem japanischen Restaurant. T. und ich essen wie gestern schon Austern als Vorspeise und einen Cod Burger und eine Ukee Bowl bei Ravenlady (http://ravenlady.ca). War köstlich. Danach geht es ins Zentrum, wo E. und ich bei Piña Styles (https://pina-styles.business.site) jeweils ein T-Shirt erwerben. Nach einem kurzen Stop im Supermarkt geht es ins Hotel zurück, wo wir eine kurze Rast einlegen – es ist mittlerweile nach 16 Uhr. J. hat einen Cheescake gekauft, den wir essen. Ich sorge für den Kaffee aus der French Press. 

T. und ich gehen noch einen Teil des vom Hotel aus westlich gelegenen Teils des  Wild Pacific Trail. Auch hier ist die Küstenlinie und die Waldlandschaft toll anzusehen und bietet viele Fotomotive. Das Highlight ist die Sichtung eines weiteren Weißkopfseeadlers, der erst auf einem Fels im Meer sitzt und später in unsere Richtung fliegt, um nur wenige Meter über unseren Köpfen nach Osten abzudrehen. Am Weg zurück zum Hotel sehe ich noch einen Otter, der über die Felsen Richtung Meer läuft.

Das tägliche Gruppenfoto entsteht heute kurz nach 21 Uhr auf dem Balkon vom Familie H. Danach geht es ans Foto sortieren und bearbeiten und Blogartikel verfassen.

Die Eindrücke von heute findest Du hier:

10 Juli 2019 – Vancouver -> Ucluelet

Der Tag beginnt für mich um ca. 6 Uhr zum ersten Mal. Ich entscheide mich jedoch nochmal weiterzuschlafen und wache das zweite Mal um 7 Uhr wieder auf. Heute heißt es von Vancouver Abschied nehmen. Wir machen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum Einen dürfen wir das charmante, eigenwillige AirBnB verlassen, zum anderen hat uns Vancouver sehr gut gefallen. Die Stadt liegt einfach schön zwischen Bergen und Meer und wirkt auf uns sehr weltoffen und freundlich. Bevor es nun bald nach Vancouver Island losgeht gibt es noch ein Frühstück mit der Familie H. und wir müssen unsere Sachen ins Auto packen. Unsere Fähre legt um 11 Uhr ab. Und damit wir kein Risiko eingehen fahren wir bereits kurz nach 9 Uhr los, da wir am Weg auch noch die Autos volltanken wollen.

Der Weg zum Fährterminal führt und nochmal durch Downtown Vancouver und den Stanley Park nach Norden und dann nach Westen zur Horseshoe Bay. Die Autos werden auf eine Fähre der BC Ferries geladen und es geht pünktlich um 11 Uhr los nach Nanaimo. Die Stadt ist der Startpunkt für unsere Weiterfahrt nach Ucluelet. Die Fahrt dauet 1:40 Stunden und wir essen unser Mittagessen gleich auf der Fähre. Mit T. gehe ich trotz frischem Wind und anfangs etwas Regen aufs Sonnendeck um die Aussicht aufs Meer und die umliegenden Inseln zu genießen.

Pünktlich in Nanaimo gelandet fahren wir mit dem Auto von der Fähre weiter Richtung Ucluelet. Am Weg dorthin bleiben wir im Mac Millan Provincial Park (http://www.env.gov.bc.ca/bcparks/explore/parkpgs/macmillan/) stehen und sehen uns den hier sehr imposanten Wald mit bis zu 800 Jahre alten Bäumen an. Auch unser tägliches Gruppenfoto wird hier aufgenommen. Leider ist das Vergnügen etwas durch Regen getrübt. Doch alles ist halb so wild. Die neu erworbenen Hiking-Schuhe bleiben innen trocken. Die Besichtigung dauert knapp 30 Minuten und wir fahren anschließend weiter nach Ucluelet ins Black Rock Oceanfront Ressort (https://blackrockresort.com), das wie der Name schon sagt direkt am Pazifik liegt – mit einer phantastischen Aussicht.

Das Hotelzimmer hat eine vollausgestattete Küche und daher beschließen wir zum Supermarkt zu gehen um für das Abendessen ein paar Sachen zu besorgen. Der Weg führt uns durch Wohngebiete, die in den Wald hineingebaut sind, über zum Teil geschotterte Fußpfade in den Ortskern von Ucluelet. An einer Ecke werden Austern in verschiedenen Zubereitungsformen angeboten. Wir beschließen einkaufen zu gehen und am Rückweg Austern als Abendessen zu kaufen. Für den Rückweg nehmen wir wieder den gleichen Weg. Die Austern schmecken sehr gut. E., die im Hotel geblieben ist bekommt ein Nudel-Fertiggericht zum Abendessen.

Gegen 22 Uhr gehen T. und E: schalfen. Ich bleibe noch auf und schreibe den heutigen Blogbeitrag..Dabei werde ich begleitet von einem Nebelhorn, das in der Ferne in regelmässigen Abständen die Schiffe vor der Küste warnt.

Die Eindrücke von heute findest du wieder hier:

9. Juli 2019 – Vancouver

Der Tag beginnt wie gestern. Die Nacht war Dank der Heizung wärmer. Wir beschließen mit Familie H. in das Stadtzentrum von Vancouver zu fahren.

Wir Parken direkt in Gastown in einem Parkhaus, das uns vor die erste Herausforderung stellt. Man kann hier nur mit einer Handy-App zahlen. Das wäre noch nicht das Problem, jedoch lässt diese die Eingabe meiner Mobilnummer nicht zu. Glücklicherweise ist im Parkhaus ein Security-Mitarbeiter anwesend, dem ich das Problem schildere und er meinte, ich könne den Wagen stehen lassen und er wird bei der Kontrolle diesen einfach ignorieren.

Wir treffen uns mit Familie H. die gleich in der Nähe einen Parkplatz gefunden hat und gehen in die Gastown. Das Viertel ist sehr nett und wird durch Ziegelbauten dominiert. Es gibt viele kleinere Geschäfte und Läden. Eine der Attraktionen hier ist die Gastown Steam Clock, die die Zeit dampfbetrieben anzeigt und mit Dampfpfeifen die Zeit auch akustisch signalisiert. Danach gehen wir weiter Richtung Canada Place. Hier kommen wir an der Waterfront Station vorbei und am Weltausstellungsgelände 1986. Dort angekommen, entscheiden wir, dass wir zum Lynn Canyon fahren und dort die Hängebrücke ansehen.

Die Fahrt zum Lynn Canyon dauert ca. 30 Minuten und führt nördlich von Vancouver in eine schon sehr waldreiche Gegend. Leider fühlt sich E. bei der Ankunft nicht wohl und wir entscheiden die Brücke nicht anzusehen sondern ins Haus zurück zu fahren. Am Weg bleiben wir im Oakridge Center stehen und essen gegen 14:30 Uhr zu Mittag.

Danach rasten wir ca. 2 Stunden im charmanten Haus und entscheiden uns dann noch zu einem Outdoor-Ausstatter zu fahren und dann in das McArthur Glenn Outlet in der Nähe des Flughafens. Wir kaufen Hiking-Schuhe für T., E. und mich. Kurz vor der Rückfahrt ins Haus essen wir noch Pizza und dann geht es ca. 15 Minuten zurück ins Haus, wo wir Familie H. wieder treffen. Abends regnet es das erste Mal in diesem Urlaub.
Wir packen abends unsere Sachen zusammen, da es morgen schon um pünktlich um 9:30 Uhr losgeht, da wir um 11 Uhr die Fähre nach Vancouver Island erreichen wollen. 

Hier sind einige Eindrücke des heutigen Tages: