iPad – wofür?

Seit ca. 3 Wochen habe ich die Gelegenheit ein iPad zu verwenden – streng beruflich versteht sich. Ich habe jedoch das Experiment gewagt, das Gerät nach Hause mitzunehmen und meiner sechsjährigen Tochter in die Hände zu geben.
Was ich in Folge beobachten konnte war sehr bemerkenswert. Einmal die Google Earth App gestartet war es für sie absolut kein Problem sich die Erde so in den Blick zu rücken, wie es ihr gefiel. Die Oberfläche erlaubte mit wenigen Worten und vor allem durch Nachahmung in wenigen Sekunden die Bedienung des Gerätes.
In der Presse lief in den letzten Wochen eine heftige Diskussion über den Nutzen des iPads. Sogar vom teuersten Web-Browser war da die Rede. Ich würde auch sagen, dass es eine doch sehr kostenintensive Erweiterung des Apple-Vertriebsnetzes in die Wohnzimmer der Zahlenden Kundschaft ist – ist das ein Service oder doch nur Abzocke?
Was ich mir vorstellen kann ist der Nutzen als Bildungsinstrument, mit dem Inhalte leicht durchgearbeitet werden können. Was früher ein Globus oder Atlas war könnte in Zukunft eine App wie Google Earth sein. Auch die Generation, die gerade in Pension gegangen ist, kann einen Nutzen von Geräten wie dem iPad haben um im Internet dabei zu sein. Wichtig ist hier, die Technik vom Anwender zu verstecken. Das schafft das iPad hervorragend.
Für mich könnte es alternativ zum PC ein für die meisten Fälle absolut ausreichendes, jedoch komplementärer Kommunikationsmittel werden. Die Exchange-Integration ist gut, könnte in einigen Details (Sichtbarkeit der Zu-/Absagen zu eigenen Besprechungen) jedoch noch verbessert werden.
Schauen wir mal … vielleicht ist das der Anfang einer wundervollen Freundschaft.

30. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Alles andere · Schlagworte: 

Neue Bilder zum Thema Architektur

IMG_1181-1

Alle anderen Bilder zu diesem Thema findest Du unter: http://christoph.dopplinger.eu/?p=1135

24. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Alles andere · Schlagworte: 

Projekt-Reviews – eigentlich ein Must

Heute wurde ich gefragt, ob ich einige Projekte einem Friendly-Audit unterziehen möchte. Dieser Bitte komme ich gerne nach und habe den damit verbundenen Auftrag mit Freude angenommen. Als erfahrener Projektleiter kann ich nicht nur meine Erfahrung in den Review einbringen, sondern auch selbst eine Menge lernen.

Ich habe selbst eine große Anzahl von Reviews meiner Projekte durchführen lassen und habe die Diskussionen mit den Reviewern, so anstrengend sie zum Teil auch waren, immer extrem wertvoll gefunden. Als Projektleiter konnte ich jedesmal etwas dazulernen. Außerdem ist ein Review für einen Projektleiter immer eine Möglichkeit Risiken, oder andere Issues im Projekt in einer strukturierten Weise aufzuzeigen. Der resultierende Review-Report ist auch für das Management eine gute Grundlage etwaige notwendige Entscheidungen abzuleiten.

Unternehmen sollten meiner Meinung nach jedes Projekt ab einer bestimmten Größe (die natürlich vom Unternehmen abhängig ist) regelmäßigen Reviews unterziehen. Erstens um deren Erfolg zu sichern und zweitens (und das ist vielleicht noch wichtiger) um durch die im Review inhärente Feedback-Schleife als Unternehmen zu lernen und so einen hohen Grad von Reife im Projektmanagement zu erzielen.

Ich freue mich darauf …

Rubus idaeus

IMG_1003-1 zu Deutsch: Himbeere.

Die Pflanze, die diese wunderschöne, saftige und süße Exemplar hervorgebracht hat, wurde im Frühjahr aus Göttlesbrunn nach Wien 14 übersiedelt. Wie man sieht hat sie die Umsiedlung gut überstanden. Ihre Verwandten leben noch in Göttlesbrunn bei Freunden.

Mehr über Himbeeren erfährt man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Himbeere

14. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Alles andere · Schlagworte: ,

Meine Erfahrung mit dem XT-Profile Test

Vor kurzem habe ich einen XT-Profile-Test gemacht. Das ist ein Test, der zeigen solle welche persönlichen Neigungen man hat. Das soll eine gute Ausgangsbasis sein, um herauszufinden, in wie weit man den Erfordernissen für eine Funktion in einem Unternehmen entspricht. Soweit so gut.

Der Test läuft auf einem PC über eine Internetverbindung und man hat innerhalb einer definierten Zeitspanne ein Set an vorgefertigten Fragen zu beantworten. Neben Fragen zur Persönlichkeit wurden auch Aufgaben gestellt, die die arithmetischen Fähigkeiten, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und das logische Denkvermögen überprüfen sollen.

Während die Aufgaben einfach und klar formuliert sind, ist der Fragenblock mit den Fragen zur Persönlichkeit für mich viel zu polarisierend gewesen. Oft hat man nicht die Chance die für sich richtige Antwort zu geben, sondern muss eine Einschätzung abgeben, die zwischen zwei Antwortmöglichkeiten liegen muss, die man evtl. nicht mal für sinnvoll hält. Insgesamt ist das dahinterliegende Modell zwar sehr ausgeklügelt, kann aber nicht jede Eventualität abbilden, da der Test nicht in der Lage zu sein scheint genug Unterscheidungen zu treffen, um eine Person sinnvoll zu beschreiben.

Das Ergebnis war trotzdem interessant zu lesen. In einer großen Anzahl von Aussagen fand ich mich wieder, einige Aussagen waren jedoch völlig überraschend, da sie meinen Werten widersprochen haben.

13. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
In: Alles andere · Schlagworte: ,

Fusionen – Stress für Lieferanten?

Firmenfusionen sind oft von Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmens begleitet. Das hat zur Folge, dass auch die Beziehungen zu Lieferanten verändert werden. Diese Veränderungen können bewirken, dass Lieferanten an Bedeutung für das Unternehmen verlieren und andere an Bedeutung gewinnen.

Die Auswirkungen von Ängsten und Hoffnungen sind in Phasen der Unsicherheit besonders deutlich zu beobachten. Das gilt auch für Lieferanten.

Ein Ausspruch, der mir vor kurzer Zeit untergekommen ist: „Du weißt ich bin eine Schlampe, und für Geld tu ich alles was meinen Fähigkeiten entspricht.“

11. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · 1 Kommentar
In: Führung · Schlagworte: , , ,

Kommunikation in Veränderungsprozessen

Am Jahresanfang besuchte ich Kurse zum Thema Change Management. Ich habe noch lebhaft in Erinnerung, als uns der Trainer erklärte, dass Kommunikation einer der Schlüssel zu erfolgreichen Veränderungsprozessen ist. Die Rede war da, vom aktiven Kommunizieren, was vor dem Hintergrund gewisser in jedem Veränderungsprozess inhärenter Unsicherheit, derzeit inhaltlich klar ist abr auch was derzeit noch unklar ist.

Eine der Empfehlungen war, Mitarbeitern, wenn inhaltlich Unsicherheiten bestehen, wenigstens auf der Ebene des Prozesses Klarheit zu bieten. Gemeint ist damit einfach mitzuteilen, was die nächsten Schritte im Veränderungsprozess sind und bis wann diese abgeschlossen sein werden.

Davon abgeleitet sollte vermieden werden, Aussagen zu machen, die wesentliche Punkte offen lassen und ein maximum an Interpretationsspielraum geben. Und wenn das unvermeidlich ist das auch offen anzusprechen und durch Transparenz auf der Prozessebene entschärfen.

Was dabei nicht schadet, ist sich in die Lage der Mitarbeiter hinein zu versetzen (das setzt ein wenig Empatie voraus) und daraus abzuleiten, welche Informationen jeder einzelne benötigen wird, welche Fragen man als Mitarbeiter in der Situation hat.

Der Job die Veränderung zu managen wird dadurch nicht angenehmer, er wird aber leichter, weil man das Vertrauen der Mitarbeiter in die Führung viel leichter erhalten kann. Das Resultat sind Mitarbeiter, die arbeitsfähig bleiben, trotz der Veränderung.

5. Juli 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · 3 Kommentare
In: Führung · Schlagworte: , ,

Kulinarische Verwirrung

Heute gab es abends zur Nachspeise Topfennockerl auf einem Spiegel von warmen Marillenkompott. So stand es zumindest in der Karte.

Der Oberkellner hat schon bei der Nachfrage“ Zitronentascherl“ angekündigt. Die Kellnerin, die serviert hat stellte vor mir ein „Grießnockerl“ ab – aber ganz ohne Suppe!!

Am Teller fand sich dann tatsächlich ein Spiegel aus warmen Marillenkompott, eine Blüte der würzigen Kapuzinerkresse und dann dieses – was war es doch gleich – Topfennockerl. Ich habe in der Karte extra nochmal nachgelesen. Ich weiß gerne im Voraus, was ich essen werde.

Ich greife also zur Gabel und steche in das Topfennockerl hinein, in Erwartung den leichten Widerstand eines flaumigen Teiges überwinden zu müssen um diesen zu Teilen und gemeinsam mit dem Marillenkompott leicht am Gaumen zerdrücken zu dürfen, damit sich der Topfen- und Marillengeschmack ausgewogen ergänzend entfalten können.

Die Realität sah anders aus – schmeckte anders.

Statt der flaumigen Konsistenz des Nockerls bot dieses den Widerstand eines Spätzles oder Eiernockerls. Diese Warnung missachtend habe ich dann auch noch gekostet. Die Gaumenprobe ergab selbiges Ergebnis was die Konsistenz betrifft und wurde ergänzt um die geschmackliche Enttäuschung eines mehlig und nur rudimentär nach Topfen schmeckenden Teigpatzens.

Mehr gibt es dazu sachlich nicht hinzuzufügen.

Das Marillenkompott war gut und die als Dekor gedachte Kaputzinerkresse war nicht nur hübsch anzusehen sondern schmeckte auch würzig und gut – sie war das naturbelassene Highlight der Nachspeise. Ein Fall für die Kochprofis.

Kuschelparties

Heute las ich diesen Artikel im Standard. Er ist es mir Wert ein paar Kommentare dazu abzugeben.

OK, das mit der Stärkung des Immunsystems und Stressabbau hab ich schon aus anderer Quelle erfahren – guter Sex bewirkt ebenfalls das Gleiche. Das ist durchaus positiv zu sehen.

Was mir an der Methodik jedoch weniger sinnvoll erschient ist die Aufhebung der in unserer Kultur üblichen Sequenz der Schritte im Paarungsverhalten (ich denke Paul Watzlawick hat das beschrieben). Das hat schon nach dem 2. Weltkrieg zwischen Amerikanern und Europäern zu Verwirrungen und auch Enttäuschungen gesorgt. Jetzt machen wir das innerhalb des gleichen Kulturkreises. Wenn das mal gut geht.

Also ich bleib bei meiner eingeübten Sequenz … fürs erste …

Denver-Clan in Hermagor

Heute war großer Ab- und Anreisetag im Familienhotel. Die Dagebliebenen konnten die neu angekommenen „begutachten“. Ich hab das genossen.

Das Unglaubliche, das heute eingetreten ist, kann ich kaum glauben. Krystle Carrington aus Denver-Clan hat heute hier eingecheckt. Runderneuert und mit deutlich mehr Oberweite als noch in den Achtzigern. Eine Brille trägt sie jetzt – ein Tribut an die Zeit, die vergangen ist.

Blake ist nicht mit. Offenbar hat sie zur Abwechslung den deutschen Pool-Boy mitgenommen mit den beiden Kinder aus seiner ersten Ehe. Solche Rundumerneuerungen zahlen sich für Damen reiferen Alters offenbar aus. Krystles Deutsch ist hervorragend – absolut akzentfrei. Das habe ich erst einmal bei einer befreundeten Amerikanerin so zu hören bekommen.

Beweisfotos kann ich zum Schutz der Privatsphäre von Krystle nicht anbieten. Meine Rechtschutzversicherung deckt außerdem etwaige Gerichtskosten dafür nicht ab.

Ich freue mich schon auf die morgige Episode und warte auf Joan Collins Auftritt ;-)

26. Juni 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · 2 Kommentare
In: Reiseberichte, Unterhaltung · Schlagworte: ,