Erfolgreiche Projekte einem Review unterziehen

Ich durfte vor kurzem einer Vorstandspräsentation beiwohnen, in der die vorläufigen Ergebnisse eines Projektes präsentiert wurden, das unter (eigentlich sollte ich “trotz” sagen) sehr schwierigen Umständen Ergebnisse liefern konnte. Der Vorstand war begeistert und hat den Auftrag gegeben diesen Erfolg in den unternehmensinternen Kommunikationskanälen zu publizieren. Die Message soll sein: “Genau solche Projekte braucht es.”

Ich bin gerade dabei dieses erfolgreiche Projekt einem Audit zu unterziehen. Ja, das Projekt hat ein Ergebnis erzielt. Aber was passiert, wenn man unter die Oberfläche schaut? Wie sieht es da aus? Wie kam es zu diesem Erfolg?

In jedem Projekt gibt es unter der Oberfläche Dinge zu finden, die nicht optimal gelaufen sind. Das ist so. Das ist die Realität. Wäre es anders, dann wären Projekte literarische Fiktionen. Soviel sei gesagt: Als erfahrener Projektleiter gibt es hier einiges zu sehen, das verbessert werden kann. Die Details werden dann im Abschlussbericht an das Management stehen.

Ich bin guter Hoffnung, dass das dazu beitragen wird, dass die Organisation etwas dazulernen wird. Und sei es nur dadurch, dass die Massage “Genau solche Projekte brauchen wir.” nocheinmal reflektiert wird und die Hausaufgaben erledigt werden.

Kuschelparties

Heute las ich diesen Artikel im Standard. Er ist es mir Wert ein paar Kommentare dazu abzugeben.

OK, das mit der Stärkung des Immunsystems und Stressabbau hab ich schon aus anderer Quelle erfahren – guter Sex bewirkt ebenfalls das Gleiche. Das ist durchaus positiv zu sehen.

Was mir an der Methodik jedoch weniger sinnvoll erschient ist die Aufhebung der in unserer Kultur üblichen Sequenz der Schritte im Paarungsverhalten (ich denke Paul Watzlawick hat das beschrieben). Das hat schon nach dem 2. Weltkrieg zwischen Amerikanern und Europäern zu Verwirrungen und auch Enttäuschungen gesorgt. Jetzt machen wir das innerhalb des gleichen Kulturkreises. Wenn das mal gut geht.

Also ich bleib bei meiner eingeübten Sequenz … fürs erste …

Gestern im Kinderhotel

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Urlaub im Kinderhotel hat viele Vorteile. Die Kinder sind beschäftigt und die Eltern können sich Dingen widmen, die zu denen sie daheim nicht kommen. Das inkludiert das Lesen von Büchern, Wandern, oder Blog-Einträge schreiben ;-)

Aber auch das Nachdenken über die aktuelle Situation wird erleichtert und führt zu leichterer Herstellung von Klarheit z.B. bei anstehenden Entscheidungen. Und oft ist es das Naheliegende was wieder in den Fokus rückt.

24. Juni 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · 2 Kommentare
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Interpunktionsambiguität …

… erkennst Du leicht ist es zu lernen und Lachen sind wichtig um weiterzukommen bedeutet Fortschritt in deinem Leben in einer erstrebenswerten Zukunft.

Alles klar?

27. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Eingebettete Anweisungen …

… sind sprachliche Strukturen, die eine Aufforderung beinhalten, die nicht direkt an den Zuhörer gerichtet sind, jedoch diese Wirkung haben können. Z.B.:

26. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Komplexe Gleichwertigkeit …

… bedeutet, dass sprachlich zwei Erfahungen gleichgesetzt werden. Z.B.:

26. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Implizite Konjuktionen …

… kannst Du bald erkennen, während Du diesen Artikel liest. Bevor es soweit ist wirst Du dich fragen, woran man diese erkennen kann. Nachdem Du es aber kannst wirst Du Dir denken: So einfach ist es, wenn man es weiß. Zuvor ist es aber nützlich Dir die Worte zu sagen, die Erkennungszeichen sein können: während, bevor, nachdem, zuvor, …

Und während Du Dich entschließt, den Text nochmal zu lesen, wird Deine Wahrnehmung auf eben jene Worte geschärft sein ;-)

25. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Gendanken Lesen …

… könntest Du sagen, ist nicht möglich und doch mag es sein, dass Du fasziniert bist von dem Gedanken, diese Fähigkeit zu haben.

Und da dieser Gedanke nun schon ausgesprochen ist, kannst Du Dir vielleicht schon vorstellen, wohin dieser Text führt, oder auch nicht. Das ist jetzt nicht wichtig, solange Du damit Beschäftigt bist mit Leichtigkeit die Bedeutung zu erkennen.

Eine Bedeutung, von der Du gewusst hast, dass es sie gibt, aber an die Du schon lange nicht mehr gedacht hast.

Vertraut und verwirrend zugleich eröffnet sich nun diese neue Möglichkeit den Artikel von gestern „Hypnotische Sprachmuster“ zu reflektieren.

Und was auch immer es ist, das Du nun denkst, so bin ich mir sicher, dass Du Dir entweder denkst, dass der Autor durchgeknallt ist, oder Du gerade 5 … 4… 3 … 2 … 1 … aus der Trance erwachst und erkennst …

23. Mai 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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Powerpoint macht dumm? Wie bitte?

Ein Freund hat mir gestern einen Artikel des Standard weitergeleitet und mir die Anregung gegeben darüber einen Artikel zu schreiben. Nach reiflicher Überlegung und genauer Abwägung, ob ich diesen Artikel schreiben soll, komme ich diesem Wunsch nach.

Ausgangspunkt ist also dieser Artikel: http://derstandard.at/1271375560087/Kritik-US-General-PowerPoint-macht-uns-dumm

Ich habe den Artikel mehrmals gelesen und dann auch noch den originalen Artikel der New York Times und komme zu folgenden Schlüssen:

Ich bin weder Freund noch Feind von Powerpoint. Es ist ein Tool, das als solches zu sehen ist und nur als solches. Wenn Menschen ihre Kognitiven Fähigkeiten durch ein Tool so einschränken lassen wie es in dem Artikel nahe gelegt wird, dann werden wir komplexe Themen wie Erderwärmung, Überbevölkerung, Sanierung von Staatshaushalten nur stümperhaft angehen können. Daran will ich nicht glauben. Ich weiß es gibt auch Personen, die komplexe Sachverhalte sowohl mit Powerpoint als auch mit anderen Mitteln Kommunizieren können.

Mögen die Personen auf die sich der Artikel bezieht bald von den oben genannten lernen.

Metaprogramm: Convincer-Channel

Dieses Metaprogramm steuert wie Information zur Meinungsbildung aufgenommen werden muss. Die zur Verfügung stehenden Kanäle sind: Sehen, Hören, Lesen und Tun.

Je nachdem wie eine Person Information präsentiert bekommen, muss, um sie zu überzeugen ist in der Kommunikation der entsprechende Kanal zu nutzen.

Im Fallen des Kanals „Sehen“ muss der Person der sichtbare Beweis erbracht werden. Ist es „Hören“, so muss man die Person durch ein persönliches Gespräch, oder eine Präsentation bzw. Rede überzeugen. Ist es „Lesen“ so sind schriftliche Unterlagen angebracht. Im Falle von „Tun“ ist die Veranstaltung eines Workshops oder das Ausprobieren sinnvoll (z.B. Probefahrt beim Autokauf).

Hat man mit mehreren Personen zu tun ist es sinnvoll, alle diese Kanäle anzusprechen, um möglichst alle Personen entsprechend ihres Convincer-Channels ansprechen zu können.

22. April 2010 von Christoph Dopplinger · Permalink · Kommentieren
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