Erfolgsmodell für IT-Systeme

Heute widme ich mich einem IT-Thema. Es geht um die Treiber, die für den Erfolg oder Misserfolg einer IT-System-Implementierung entscheiden. Das Modell ist von DeLeon und McLean.

Die Treiber im Detail:

  • Systemqualität:
    Z.B.: schlechte Antwortzeiten, nicht funktionierende Programme, etc.
  • Informationsqualität:
    durch schlechtes Systemdesign, schlechtes Testen, oder Benutzer, die die Verantwortung für die Datenwartung nicht wahrnehmen
  • Anwenderzufriedenheit:
    Benutzer können das System nicht optimal nutzen. Z.B.: durch unzureichende Einbindung in die Entwicklung, schlechtes Training, Änderung in Prozessabläufen – nicht durch schlechte Software an sich.
  • Individuelle Auswirkungen:
    Benutzer lukrieren nicht den erwarteten Nutzen
  • Organisatorische Auswirkungen:
    Trotzdem Benutzer einen Nutzen vom neuen System haben, ist dieser auf organisatorischer Ebene nicht gegeben.

Das Modell dient als Leitfaden, um wesentliche Kriterien beim Aufsatz eines IT-Systems zu beachten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang hier die Benutzer des Systems mit einzubinden.

Eine Antwort auf „Erfolgsmodell für IT-Systeme“

  1. Könnte es sein, dass dies alles eng mit der Arbeit von Analytikern verwoben ist? Und zwar inklusive Organizational Impact? Dh die Analytiker haben den Organizational Impact zu erfassen und den Projektverantwortlichen zu vermitteln.

    [Analytiker als Qualitätstreiber, denn:
    Qualität = Erfüllungsgrad der Anforderungen]

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